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Freude oder Frust: Wohin mit dem Resturlaub?
Expedia.de startete Umfrage zu Resturlaubstagen aus 2006

München, 11.01.2007 – Das Weihnachtsfest ist überstanden, die guten Vorsätze fürs neue Jahr gefasst und so manch einer plant bereits seinen ersehnten Sommerurlaub. Während viele schon konkret wissen, wo sie im Sommer 2007 Ferien machen werden, grübeln andere noch darüber nach, ob oder wie sie ihren Resturlaub aus 2006 verwenden können. Ist der übrig gebliebene Urlaub aus dem alten Arbeitsjahr Anlass zur Freude oder macht es eher Kummer, dass die restlichen Tage noch verplant werden müssen? Ob deutsche Arbeitnehmer ihre möglichen noch anstehenden Urlaubstage einfach zu Hause verbringen wollen, mit der Familie Unternehmungen machen oder lieber doch auf große Abenteuertour in die Ferne gehen, das wollte Expedia.de genauer wissen. Das führende Online-Reiseportal hat sich deshalb in der jüngsten Online-Umfrage mit dem Thema "Resturlaub 2006: Freude oder Frust der Deutschen?" beschäftigt. Insgesamt 1068 Nutzer beantworteten dabei Fragen rund um die übrig gebliebene Auszeit.

Resturlaub steht hoch im Kurs

Bezüglich der Frage, wie hoch im Kurs Resturlaub bei deutschen Arbeitnehmern eigentlich steht, bejahten 79 Prozent der Teilnehmer freudig, dass sie es toll finden, am Anfang des neuen Jahres noch freie Tage aus dem alten Jahr zu haben. Nur 2 Prozent müssen auf ihren Resturlaub verzichten, weil aus jobtechnischen Gründen keine Zeit für übergebliebene Auszeit bleibt. 378 der 1068 Befragten starten mit mehr als sieben Resturlaubs-Tagen ins neue Jahr, 340 derjenigen Arbeitnehmer, die geantwortet haben, stehen aus 2006 noch fünf bis sieben Urlaubstage zur Verfügung und immerhin ein bis vier Resturlaubstage können 275 Teilnehmer für sich verplanen. Nur 75 der Befragten haben ihren gesamten Urlaub des Arbeitsjahres 2006 bereits vollständig genommen.

Raus aus dem Alltag

Und wie sollte sie sein, die Resterholung, die in der Regel bis Ende März des neuen Jahres genommen werden muss? Klare Sache: die Deutschen lieben Sonne, Strand und Meer. Satte 43 Prozent planen für ihren Resturlaub einen Strand- und Badeurlaub. 24 Prozent wollen es dagegen spannender oder bequemer - sie planen eine Entdeckungstour in eine Weltstadt (24 Prozent) oder freuen sich auf Entspannung in einer Wellness-Oase (16 Prozent). Die verbleibenden Tage zu nutzen, um Behördengänge, Arztbesuche oder andere liegengebliebene Erledigungen zu machen, bestätigten nur 3 Prozent der "Resturlauber".

Spanien beliebtestes Resturlaubsziel

Die deutschen Resturlauber sind genügsam in der Planung ihres Urlaubsziels: 43 Prozent ist es nicht so wichtig, wo genau ihre Erholung eigentlich stattfinden soll, wichtig ist ihnen lediglich, dass sie überhaupt verreisen werden. Von den 25 Prozent, die allerdings konkretere Vorstellungen haben und ihren Urlaub in einem europäischen Land verbringen wollen, sticht Spanien als klar favorisiertes Urlaubziel hervor. 123 Nennungen wünschen sich das "Viva España" - vor allem auf den Kanarischen Inseln. Als weiteres europäisches Lieblingsziel für Resturlaub folgt anschließend Italien mit 42 Nennungen sowie Österreich mit 29. ^"Richtig weit weg", also den Resturlaub in Fernzielen verbringen oder zumindest außerhalb Europas sein, möchten 20 Prozent der Teilnehmer. Dabei stehen die USA an oberster Stelle der Reiseziele, gefolgt von Ägypten und Thailand. New York, Florida und Dubai sind die Städte, die von den Fernweh-Urlaubern am liebsten besucht werden.

Zeit zu Zweit

Ob Resturlaub auf Balkonien oder Wellness-Oase im Orient: Zeit für Zweisamkeit ist dem Großteil der Befragten im Urlaub am wichtigsten. 63 Prozent möchten die freien Tage mit dem Partner verbringen und die Ruhe in Harmonie fernab des Jobs zusammen genießen. Diejenigen, die Familie haben (20 Prozent der Umfrage-Teilnehmer), freuen sich auf gemeinsame Aktivitäten mit Kind und Kegel, nur 4 Prozent möchten in ihrem Resturlaub auch neue Leute kennenlernen oder sich einer Reisegruppe anschließen.